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JIN FEMALE WARRIOR

Hersteller: 

Maßstab: 

Modellbauer: Andreas G.

Text und Fotos © 2005 Andreas G.

Diese Figur habe ich Anfang 2001 von meinem Freund Achim gekauft. Eigentlich wollte ich eine Nautilus aus „20.000 Meilen unter dem Meer“ bauen und ich wusste damals nicht einmal, dass es so etwas wie Figurenbausätze überhaupt gibt. Anstatt die Nautilus zu kaufen, nahm ich dann drei Figuren mit: Jin, Cutey Honey und eine Amazone.

Jin gehört zu einer ganzen Reihe von  Fantasyfiguren, die bei manchen Händlern unter dem Stichwort „Warrior Series“ zu finden sind. Die Motive basieren meist auf Bildern von Luis Rojo,  einige wohl auch auf Bildern von Boris Vallejo.

Es handelt sich um eine Resinfigur die aus fünf Teilen besteht: Torso, Schwertarm, Schulterpanzer, Schwert und Basissockel. Der Maßstab ist ca. 1:8,  die Büste hat etwa 11cm Höhe. Insgesamt habe ich mir die Jin drei Mal(!) gekauft. Jede einzelne Figur hat dutzendemale in Nitroverdünnung gelegen, denn jedes Mal wenn etwas schief gelaufen war habe ich wieder von vorne begonnen. Und auch die beste Figur hält das auf Dauer nicht aus. Leider muss ich sagen, dass ich nach wie vor häufig das Verdünnerbad benötige, denn es ist nun einmal häufig  die einzige Chance ein Kit zu retten. Der Zusammenbau der Figur ist problemlos zu bewerkstelligen, man sollte nur beachten den schwerttragenden Arm zum Schluss zu montieren, denn auf diese Weise lässt sich der Rest besser bemalen.

Echte Probleme kann allerdings ein schlecht gegossenes Model machen, ich spreche aus Erfahrung (Jin Nr.2). Zur Verstärkung der Verbindungen setze ich meist Metallstifte ein. Man kann die Löcher auf Spiel bohren, sie zu ca. 2/3 mit Sekundenkleber füllen und den Metallstift einsetzen, den man vorher mit einem Beschleunigerspray behandelt hat (andernfalls bindet der Kleber erst nach ein paar hundert Jahren ab). Zur Grundierung benutze ich meist Haftgrund von Nigrin. Als zweites wird die Hautfarbe aufgetragen und zwar in mehreren Schichten: Zuerst eine sehr rote Hautfarbe, die als Basis dient und speziell in den Vertiefungen erhalten bleibt, anschließend der gewünschte Hautfarbton und zum Schluss ein aufgehellter Hautfarbton von oben.

Bereiche stärkerer Pigmentierung wie die Brustwarzen, aber auch Bereiche die man schattieren möchte wie z.B. der Bauchnabel, lassen sich gut mit Pastellkreiden bemalen, allerdings lässt sich dann eine Klarlackschicht nur mit einem Spray auftragen, ein Pinsel würde alles verschmieren. Die Rüstungsteile wurden schwarz lackiert, silbermetallig trockengemalt, und mit Ölfarben gealtert und akzentuiert. Die Haare haben die Farbe „bleached bone“ und sind mit weis aufgehellt worden.

Fazit: Eine empfehlenswerte Figur die ich wieder bauen würde!   

   

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