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REVIEW

Rebel Y-Wing Fighter 

Hersteller: Bandai Japan

Maßstab: 1:72

Reviewer: Wolfgang Bittermann

Text und Fotos © 2015 Wolfgang Bittermann

Massstab: 1:72

Teile: Viele ;-)
Anleitung: Gute, reich bebilderte Anleitung.
Decals: Waterslide Decals UND alternativ Aufkleber
Gussqualität: 10 - Spitze
Details: ß
Genauigkeit: 9 - lässt das Modellbauerherz hoch schlagen!!!
Preis: 30 - 50 Euro je nach Bezugsquelle

Gesamteindruck: 10

Scala von 1 - 10. 1 = Mies, 10 = Spitze

Bezugsquelle: z.B. Hobby Link Japan, Amazon, Ebay u.s.w.

Dieser Bausatz macht schon beim auspacken und betrachten eine Menge Spass. Die Boxart ist sehr schön gelungen und ansprechend wie ich finde. Die mehrfarbigen Gussäste mit den Vorkolorierten Teilen fallen sofort ins Auge. Vergleiche mit dem Y-Wing Bausatz des Herstellers Fine Molds muss sich dieser Kit natürlich gefallen lassen... aber er schneidet sehr gut dabei ab. 

Bei dem Fine Molds Bausatz wurden die gelben (bzw. goldenen) Markierungen für die Rufzeichen der einzelnen Jäger mit Waterslide Decals dargestellt. Bei dem neuen Kit von Bandai werden hierfür interessanterweise vorkolorierte Bauteile verwendet. Wie das in der Praxis aussieht hängt sicherlich auch sehr von der Passgenauigkeit der Teile ab. 

Bei dem Y-Wing Fighter "Gold 2" ist vorne auf dem Rumpf eines der Panele ebenfalls gelb markiert. Hierfür liegen dem Bandai Bausatz keine Decals bei. Wer diesen Jäger bauen will: da hilft selber maskieren und mit einem eigens gemischten Farbton besprühen. Die entsprechenden Bauteile A26/A27 sollten dann den gleichen Farbton erhalten. 
Einen Vorteil sehe ich bei der Bandai Version wenn man z.B. einen Y-Wing mit roten oder blauen Markierungen bauen will. Einfach die entsprechenden Spritzlinge rot / blau besprühen und fertig! Das ist sicherlich Geschmackssache und hängt von den persönlichen Erfahrungen des Modellbauers ab. Ich freue mich jedenfalls schon mal diverse Variationen zu bauen... vielleicht erst als Rentner... aber ich freu mich drauf!
Auf der Nahaufnahme der Unterseite des Cockpits sieht man sehr gut die Aussparung für die "Rufzeichen-Teile". Die Details sind sehr fein herausgearbeitet und stehen dem Konkurenzprodukt von Fine Molds meiner Meinung nach in nichts nach. Ich gehöre übrigens nicht zu den Modellbauern, die solchen Kits mit der Lupe zu Leibe rücken um etwaige "gravierende" Unterschiede zu anderen Produkten oder gar dem Vorbild Studio Modell zu finden... dazu fühle ich mich nicht berufen. 
Auch bei diesem Bausatz verschwinden diverse Nähte indem sie durch andere Bauteile abgedeckt werden. Im Karton finden sich drei verschieden Piloten: Ein stehender Rebellen Pilot und zwei sitzende Piloten. Ganz nett finde ich auch die beiden rötlich transparenten Stäbchen, mit denen sich die Laserstrahlen darstellen lassen.
Bei der Cockpitkanzel hat man die Wahl zwischen transparenten als auch massiven Bauteilen. Das massive Bauteil dient der Darstellung mit geschlossener Kanzel. Für die geöffnetet Variante gibt es drei transparente Kanzelteile. Die Anleitung gibt guten Aufschluss über den Zusammenbau.
Sehr gut gefällt mit persönlich die enthaltene Basis, welche ein Stück Todessternoberfläche darstellt. Weitere Todesstern Panele finden sich in anderen Bandai Kits wie X-Wing, Tie Fighter und Tie Advanced. Die Teile können zusammengesteckt werden um so eine grössere Basis zu kreieren. 
Ein weiteres interessantes Feature der Bandai Kits sind Bauteile, die Einblicke in das Innerste der Raumjäger bieten. Dieses Teil hier zeigt die Langstreckensensoren und Zielerfassungssensoren, die sich hinter den Eier-förmigen verbergen. Alle Dioramenbauer und Hangarbauer können sich hierfür sicher erwärmen.
Der Bandai Decalbogen ist im Gegensatz von dem Fine Molds Decals sehr übersichtlich. Dennoch bietet er alle nötigen Markierungen um ein schönes Modell bauen zu können. Ausserdem sind alle Markierungen auch als normale Aufkleber enthalten, was sicher den nicht so geübten Modellbauern zu Gute kommt. 
Das Cockpit ist reich detailliert und es sind auch hierfür Naßschiebebilder vorhanden. Manche Modellbauer beleuchten ihre Modelle sehr gerne, auch das sollte mit diesem Bausatz umzusetzen sein... das nötige Fingerspitzengeführ vorrausgesetzt natürlich. Profis wollen sicher das Cockpitteil in transparenten Resin abformen um eine leuchtende Instrumentierung zu erreichen!?
Die Anleitung für den Y-Wing ist die Umfangreichste weil das Anbringen der vielen Rohrleitungen auf dem Rumpf des Jägers auf Bilder dargestellt ist. Sie ist sogar teilweise in Farbe gedruckt.
Mein Fazit ist natürlich sehr positiv. Star Wars Modellbauer kaufen sich diesen Kit sowieso, alleine weil er ins Regal gehört. Für Modellbauer die Science Fiction interessiert sind ist dieser Bausatz auf jeden Fall ans Herz zu legen. Er enthält aber eine Menge Bauteile und ist wohl auch in der Farbgebung und dem Finishing der aufwendigste. Einsteigern und unerfahrenen Modellbauern würde ich eher den Tie-Advanced aus der Reihe empfehlen.

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