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ICEDUCK

Hersteller: Volker Herbst

Maßstab: 1:15

Modellbauer: Volker Herbst

Text und Fotos © 2007 Volker Herbst

Neues von Oilstar
Modell: Iceduck
Modellmaterial: Karton, Scale: 1:15
Breite: 34 cm, Höhe: 22 cm, Länge 51 cm

Dies heute ist ein Teil aus den Anfängen der Ölkriege auf Oilstar. Es zeigt ein Fahrzeug vom Eiskontinent, dem Teil Oilstars, auf dem außer riesigen Eisflächen mit den Ausmaßen des heutigen Europas nur vereinzelte „Festländer“ hervorragen. Wie Inseln, karge Gebiete mit wilden, hoch aufragenden, braun-scharzen, eisig spitzen Felsengebirgen, durchzogen von manchmal wenig Grünzeug. 
Hier leben nur einige 10tausend Ölarbeiter, die auf den Felsinseln, in riesigen Containerstädten, von Oilstar das flüssige Gold abpumpen. Klauen könnte man auch sagen, denn seit fast 200 Jahren tobt der Kampf der Einheimischen gegen die Allianz der Erdstaaten. Diese hatten kurz und bündig den Planeten überfallen und der riesigen Ölvorkommen wegen dem Marsgroßen Planeten den Namen Oilstar gegeben und anektiert. Doch die Rebellen, die Aufständigen- oder einfach nur die Einheimischen „Urs“ genannt schlugen zurück und seitdem toben zum Teil erbitterte Kämpfe um den Planeten. Immer wieder greifen die „Urs“ die Förderanlagen des wertvollen Materials mit gezielten, gut organisierten Angriffen an oder zerstören die gesicherten Landeplätze der Spacetanker, sodaß diese Tagelang im Raum bleiben müssen, während am Boden die Raumhäfen repariert werden. 
Kleine Nadelstiche oft nur, aber sie zermürben und die Zahl der „Urs“ nimmt zu, die Rebellen von Oilstar haben Zulauf und schon die Jugend schlägt sich wacker
gegen die Erdeindringlinge. So entstehen auf beiden Seiten immer wieder neue
Kriegsmaschinen. Das Teil hier heißt „Iceduck“, und ist ein von der Allianz auf Oilstar
entwickelter gut gepanzerter und durchschlagskräftiger Patroltank. 
Der Panzer ist zweisitzig, vollgestopft mit Hightech und wird von einer schwenkbaren Airstreamjetdüse angetrieben, die eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h zuläßt. Die „Boards“, auf denen Iceduck gleitet sind gleichzeitig auch verstärkten Sprittanks. Dieser Eigenbau ist höchst effektiv und kann dank seiner Größe mit zwei Schlafkojen im hinteren Bereich über mehrere Tage hinweg autark von der Basis operieren. 
Die Bewaffnung des Patroltank besteht aus einer 50mm Lasergesteuerten Schnellfeuerkanone mit Panzerbrechender Munition, sowie hier in der Variante „Seek & destroy“, mit einem Waffencontainer auf der Betrachterseite. Dieser enthält zwei Eistorpedos. Die sehr schnellen Gleiter werden abgefeuert und rasen dann mit über 450 km/h auf Kufen übers Eis zum Ziel, bis zu 120 km Entfernung . Dies finden sie über einprogrammierte Daten mit zusätzlicher Möglichkeit eines Direkteingriffs und Steuerung über Joystick/Livebild vom Panzer. Obwohl beide Schnauzen der Torpedos gleich aussehen, ist ihre Aufgabe doch unterschiedlich. No.1 ist ein oben beschriebener scharfer Torpedo, währen No.2 der Auflärung dient. Im genannten Radius kann über diverse Sensoren und Cameras das Leitfahrzeug live mit noch mehr Infos beliefert werden. Die Hammerschnauze ist ebenfalls austauschbar und stellt hier einen Granatwerfer dar, dessen obere Abdeckung bei Gebrauch abgesprengt wird um dann eine Serie von mittleren Granaten bis zu 2 km Entfernung auf den Gegner niederprasseln zu lassen oder um Wege im Eis unpassierbar zu machen. 

Zum Modell: Der Body besteht aus einfachem Karton und den optisch prägenden Boards, ehemaligen Duschflaschen. Ansonsten wurde dann hie und da noch ein doppelter- oder dreifacher Karton geklebt, ein paar Restkleinteile verteilt und mit Sprühfarbe in div. Tönen drübergehalten. Detailmodellbauer nennen
das „Prollbrush“. Ich hoffe es gefällt trotzdem.

Das war's von Oilstar, bis zum nächsten Einsatz
Volker

 

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